Whisky-Datenbanken

Wenn man langsam immer mehr Flaschen zuhause stehen hat, möchte man auch den Überblick behalten. Dazu kann man sich Excel-Listen anlegen oder eine der Whisky-Apps verwenden.

Mehr Komfort bietet die weltgrößte Whisky-Datenbank Whiskybase. Der Niederländer Menno Bachess hat sie 2007 gegründet und eine große Community an Whisky-Enthusiasten hält sie am Laufen. Weit über 100.000 verschiedene Abfüllungen wurden von den Mitgliedern bisher gemeldet, die Bewertungen übersteigen bereits die Millionengrenze. Zu (fast) jeder Abfüllung gibt es Flaschenfotos und man kann sich seine eigene Sammlung zusammenstellen und anzeigen lassen, sogar mit einer Durchschnittsbewertung, berechnet aus den eingegebenen Kaufpreisen der Mitglieder, der verlinkten Online-Shops und der erzielten Preise auf dem hauseigenen Whiskybase Market.

Wer einen genaueren Überblick über den Wert seiner Sammlung bekommen möchte, der findet bei Whiskystats was er sucht. Seit 2005 durchsucht die Website von Johannes Moosbrugger die Verkäufe auf diversen Plattformen und erstellt daraus Indizes von bereits mehr als 12.000 Flaschen, Tendenz steigend. Nach der Registrierung kann man sich eigene Sammlungen anlegen, um z.B. zum Verkauf stehende Flaschen aus der eigenen Sammlung gezielt zu beobachten. Man erhält so deutlich realistischere Preise als bei Whiskybase, wo man vom angezeigten Preis in der Regel gut 20-30% abziehen muss. Jeden Monat wird ein neuer Index erstellt mit den Veränderungen zum Vormonat.