
Wenn Ihr das richtige Glas gefunden habt, kann es endlich losgehen. 2 oder 4 cl (nicht zu verwechseln mit 0,2 oder 0,4 l, das ist nur was für Fortgetrunkene!) einschenken und dann:
Im Ernst: Wie so vieles ist Whisky Geschmackssache. Schon das Belauschen von Weinproben sogenannter Kenner kann recht lustig sein. Verkneift Euch beim Whisky vermeintliche Fachwörter und beschreibt wenn ihr wollt einfach das, was ihr schmeckt. Als humorvolle Vorlage seien dabei die Geschmacksnotizen der Scotch Malt Whisky Society genannt, die durchaus mal "Dr. Jeckyll & Mr. Hyde", "Frittenbuden" oder "Orangenöl auf einem Kälteschutzanzug" lauten können. Die vielen Hinweise in Fachpublikationen, Büchern zum Thema und den diversen Communities und Online-Shops können als Richtlinien für eigenen "Tastings" dienen. Oder Ihr haltet Euch an meine ultimativ subjektiven Tastingnotes in der Rubrik Bewerten.
In vielen deutschen Städten gibt es Geschäfte der "Vom Fass"-Kette. Neben Weinen, Spirituosen, Ölen und Essigen sind auch über zehn Whiskys aus Schottland, Irland und den USA im Angebot, drunter sowohl Single als auch Vatted Malts in verschiedenen Altersstufen. Alles auch zum vorher probieren!
Einstiegern und Experten hilft ein sogenanntes Nosing Wheel bei der Bestimmung der Geschmacksnuancen. Mehrere Beispiele findet Ihr bei TheWhiskyStore.
Bei Jeroen Kloppenburg aka peatfreak gibt es das ganze schließlich hochprofessionell als Freeware-Programm und bei Grobi sogar auf deutsch und mit Bildern einiger Abfüllungen zum Herunterladen und Einbinden. Eine weitere Alternative nennt sich Whisky Catalog.
Und im Zeitalter des Web 2.0 gibt es natürlich auch Whisky-Communities, auf denen Ihr Eure Sammlung online verwalten und mit anderen teilen könnt.