
Whisky darf sich also alles nennen, was aus Getreide und Wasser destilliert wird. Der amerikanische "Bourbon" z.B. ist aus Mais, der "Rye" aus Roggen und Whisky aus (ungemälzter) Gerste nennt man "Grain". Für den "Malt" verwendet man "gemälzte" Gerste, also Gerste, die durch Wasserzugabe zum Keimen gebracht wurde. Der Geschmack des Whisky verbessert sich dadurch enorm, er wird runder und weicher. Durch das Trocknen der gekeimten Gerste über Torffeuern kann man für zusätzliche Geschmacksstoffe sorgen.
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Die Herstellung von Malt Whisky ist wesentlich aufwendiger als die Herstellung von reinem Grain Whisky. Grain Whisky kann in billigeren und effektiveren Destilliergeräten (sog. "patent stills" oder nach ihrem Erfinder "Coffey stills") hergestellt werden und reift schneller, da er weniger gelöste Bestandteile enthält. Malt Whisky dagegen wird in aufwendigen Kupfer-Brennkesseln ("pot stills") gebrannt und wird in der Regel 10 Jahre und mehr in Holzfässern gelagert. Das macht ihn besser, aber auch teurer.
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