Maischen

Die gekeimte und gedörrte Gerste wird zu „grist“ (Malzschrot) gemahlen. Ist das Malzschrot zu fein oder zu grob, so kann beim Maischen nicht der komplette Malzzucker herausgelöst werden.

In großen Bottichen, den sogenannten „mash tuns“ wird das Malzschrot in drei Stufen mit immer heißerem Wasser vermischt und ständig umgerührt. Der Malzzucker wird dabei gelöst. Das Ergebnis ist flüssiges Gerstenmalz, das sogenannte „wort“.

 

 

Das flüssige Gerstenmalz wird auf 20 Grad gekühlt und in andere (meist noch hölzerne!) Bottiche, genannt „wash backs“ umgefüllt. Dort wird es mit Hefe versetzt. Die einsetzende Gärung wandelt den Zucker in der Maische um zu Alkohol. Nach zwei bis drei Tagen entsteht als Endprodukt eine bierähnliche Flüssigkeit („wash“), die 7-8% Alkohol enthält und 40-60 Grad warm ist.

 

Mit diesem „Bier“ erfolgt im nächsten Schritt das Brennen.