
Die fertig gemälzte Gerste wird auf dem "Kiln" (Dörrboden) auf einem Rost ausgebreitet.
Diese Gebäude tragen die für schottische Whisky-Brennereien typischen "Pagoden" auf dem Dach, die dem Rauchabzug dienen. Als die ersten Brennereigebäude Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet wurden, war dieser Stil gerade modern. Bei späteren Bauten hat man diesen typischen Baustil dann beibehalten, wenn auch heute nur die wenigsten Brennereien noch selbst dörren.
In der Etage unterhalb der Dörrböden wird ein Feuer angezündet.
Der Rauch des Feuers wird auf den Dörrboden geleitet und sorgt mit
seiner Wärme für das Stoppen des Keimungsprozesses sowie für
eine Senkung des Wassergehalts der Gerste auf
Das Feuer beziehungsweise sein Rauch sorgen auch für die Aromatisierung der Gerste und bestimmen damit den Charakter des späteren Destillats. Je nach dem, ob mit Holz oder Torf oder einer Mischung aus beidem befeuert wird, entsteht ein eher rauchiger oder eben ein kräftiger torfiger Whisky. Was sonst noch alles dem Feuer beigemischt wird, bleibt ein Geheimnis der Brennereien ...
Dann folgt der nächste Schritt, das Maischen.